Laut Sterberegister 1847 wurde Adolf Kieperts erstgeborener Sohn
Drei Jahre später starb die zweijährige Tochter.
Beide sind in der Kirche bestattet und erhielten das klassizistische
Seit 1862 ruhen Mitglieder des Hauses Kiepert an der Südseite der Kirche:
- 1862 Kieperts Pflegesohn Hugo Mannigel;
- 1864 Kieperts Mutter Henriette Kiepert;
- 1889 der früh verstorbene Sohn Otto Kiepert.
- Der Gutsherr Adolf Kiepert folgte 1892.
Seine Witwe machte eine Stiftung in Höhe von 1.500 Mark für Gutsarbeiter
„zur Bezahlung der Grabstellen auf dem neuen Kirchhof“ (Marienfelder
Allee!), und stiftete 1896 aus Anlaß des 50jährigen Besitzes des Gutes
und zur Erinnerung an meinen verstorbenen Gatten ... zwei decorative
Damit hat auch sie tiefe Verbundenheit mit dem Gemeinwesen
Sie selber verstarb 1901 und wurde neben ihrem Gatten bestattet.
Die großzügige Grabanlage fasste man mit einem Gitter ein.
Das Grabmal des verehrten Gutsherrn und Kirchenpatron und seiner
Gattin trägt die Inschrift:
„Hier ruhet in Gott der Königliche Landes-Oekonomierath und
Rittergutsbesitzer Carl Gotthilf Adolf Kiepert, geb. am 23. August 1820
zu Berlin, gest. am 1O.Januar 1892 und seine Ehefrau Emilie Kiepert
geb. Beer, geb. am 25. Juli 1824, gest. am 14.August 1901.